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News - 1. Damen - Spielbericht

USV TU DRESDEN vs. HSG IMM MITTWEIDA (107:54)

Lions agieren wie gelähmt

Der Endstand von 107:54 sagt eigentlich alles aus ...
„Ganz schnell abhaken, das muss raus aus den Köpfen“, sagte Susi Leonhardt nach der Partie

Die Lions der HSG IMM Mittweida sind am Sonntag in der Basketball-Oberliga regelrecht demontiert worden. 107:54 (53:21) hieß es am Ende für den Gastgeber TU Dresden, der bereits das Hinspiel in Mittweida gewinnen konnte. Das war jedoch eine knappe Entscheidung. In der Landeshauptstadt hatten die Lions von Beginn an kaum eine echte Chance, der Ausfall von Nadia Sieber wog schwer. „Es war wirklich grauenhaft, ein Totalausfall“, musste Spielertrainerin Susanne Leonhardt eingesehen. „Ganz schnell abhaken, das muss raus aus den Köpfen.“ Sorgen macht sich die Mannschaft vor allem um ihre Mitspielerin Steffi Richter, die im dritten Viertel nach einem Zusammenprall mit starken Schmerzen im Bauch ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zu diesem Zeitpunkt standen die Lions längst auf verlorenem Posten, die Sorge lähmte das Team aber zusätzlich. Von Beginn an machte Dresden viel Druck, ließ Mittweida kaum zur Entfaltung kommen. Die Schiedsrichter pfiffen zudem sehr kleinlich, sodass Ines Herschel gleich im ersten Viertel drei Fouls gegen sich hatte. Ein Sieg als verspätetes Geschenk wenige Tage nach ihrem 30. Geburtstags rückte so in weite Ferne. „Ich weiß nicht, was mit uns los war, eine Unsicherheit war bei allen zu spüren“, so Leonhardt. „Wir wollten uns helfen, standen uns so aber auch gegenseitig im Weg.“ 22:11 führte Dresden nach zehn Minuten, baute den Vorsprung bis zur Pause locker aus. Bei den Lions konnte sich kaum noch jemand trauen, in der Abwehr energisch zu Werke zu gehen. Mitte des dritten Viertels folgte dann die Schrecksekunde mit Richters Verletzung. Leonhardt kassierte zudem ihr fünftes Foul und war so zum Zuschauen verurteilt. So mussten schließlich die fünf Verbliebenen die Partie zu Ende bringen, was die hohe Punktausbeute der Gastgeber erklärt. Vor dem Schlussabschnitt hieß es bereits 79:38. Dass die Niederlage noch dreistellig wurde, schmerzt zusätzlich. Ines Herschel wurde mit 24 Punkten beste Werferin der Partie, was jedoch nur ein schwacher Trost war. Am Samstag geht es zum USC Leipzig, der aber von einem ähnlich starken Kaliber ist.

statistik Mittweida: Förster (7), Fröhner, Herschel (24), Hoang Thi (3), C. Huschenbett (2), Jäckel (2), Leonhardt (14), Richter (2)

21.02.2011, Falk Bernhardt

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