Die nächsten Termine:
Derzeit keine Termine bekannt...
Wir werden unterstützt von:
IMM-Gruppe Radio 99drei ProAgil Ratsapotheke Mittweida ForThree Basketballwear

News - 1. Damen - Spielbericht

USC LEIPZIG vs. HSG IMM MITTWEIDA (68:38)

Leipzig ist auch eine Nummer zu groß

Die Basketballdamen aus Mittweida waren am Samstag auch in Leipzig chancenlos. Der USC gewann mit 68:38 (28:16). Nun muss am Sonntag ein Sieg gegen Chemnitz her.

Die Damen der HSG IMM Mittweida haben in der Basketball-Oberliga die nächste deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Am Samstag setzte sich der USC Leipzig souverän 68:38 (28:16) gegen die Lions durch. Die ersatzgeschwächten Mittweidaer Mädels konnten in der engen Sporthalle des USC nur im ersten Viertel mithalten, Zwar lagen die Gäste in der Messestadt nach zehn Minuten sogar mit 10:7 in Führung. Bis zur Pause machte sich aber die stärkere Bank des USC bemerkbar. Die Gastgeber bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und konnten nach dem Seitenwechsel sogar noch zulegen. 51:21 hieß es vor dem letzten Viertel, in dem die HSG den Rückstand zumindest nicht größer werden ließ, endlich auch eine ordentliche Punktausbeute schaffte. „Leipzig stand sehr sicher in der Vereidigung, wir haben so gut wie keine freien Würfe bekommen“, erklärte Ines Herschel das Grundproblem. Sie war mit 18 Punkten wieder beste Werferin der HSG. Doch das Fehlen von Centerin Nadia Sieber, die nach ihrer Verletzung noch im Urlaub ist, konnte einfach nicht kompensiert werden. Leipzig war Mittweida insgesamt körperlich überlegen, der USC holte sich auch wesentlich mehr Rebounds. „Die waren zwar nicht so schnell wie vor einer Woche Dresden, aber doch robuster“, so Ines Herschel. „Die Schiris haben viel laufen lassen, weder Fouls noch Schrittfehler gepfiffen.“ Das bemängelte auch HSG-Trainerin Susanne Leonhardt: „Wir sind oft zum Korb gezogen, aber einen Pfiff und somit ein Foul gab es nur ganz selten.“ An den Schiedsrichtern wollte sie die Niederlage aber nicht festmachen: Parteiisch seien sie nicht gewesen. Nur kam ihre Leitung dem Mittweidaer Spiel eben nicht entgegen. „Bei uns klappt das Zusammenspiel eben nicht wie gewünscht. Im Vergleich zur Vorwoche war es zumindest etwas besser“, zeigte sich Leonhardt kritisch. „Wenn im Training nur drei, vier Spielerinnen da sind, kann man halt schlecht üben. Das reicht nicht, um gegen die Teams an der Tabellenspitze zu bestehen. Wir müssen uns das immer erst im Punktspiel erarbeiten.“ Am Sonntag, 12 Uhr, kommt mit der B4G Chemnitz der sieglose Tabellenletzte nach Mittweida. Ein Sieg für die HSG ist natürlich Pflicht.

Statistik Mittweida: Förster (6), Herschel (18), Hoang Thi, C. Huschenbett (2), S. Huschenbett, Jäckel (6), Leonhardt (6)

26.02.2011, Falk Bernhardt

© 2014 Sebastian Damm, Impressum