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News - 1. Damen - Spielbericht

TSV WASSERBURG II vs. HSG IMM MITTWEIDA (91:72)

TSV Wasserburg II ringt HSG IMM Mittweida nieder

In der Sporthalle des deutschen Meisters in Wasserburg haben die Basketball-Damen viel Biss gezeigt aber dennoch verloren.

Auch in der Sporthalle des deutschen Meisters in Wasserburg haben die Lions, Basketball-Damen der HSG IMM Mittweida am Sonntagnachmittag viel Biss gezeigt. Der haushohe Favorit und Tabellenführer TSV Wasserburg II gewann gegen Mittweida, derzeit Schlusslicht der aktuellen Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga mit 91:72. Das Ergebnis gibt den Verlauf der gutklassigen Partie aber keineswegs wieder, die Zuschauer erlebten einäußerst spannendes Spiel, das auch durchaus eine anderen Verlauf nehmen konnte.

Mit einem kurzen Zwischensprint konnten sich die Hausherrinnen bis zum Ende des ersten Viertels mit 19:12 etwas absetzen. Doch Mittweida kämpfte sich wieder heran und glich nach sechs Minuten im zweiten Viertel zum 25:25 aus. Die Zonenverteidigung der HSG stellte Wasserburg vor große Probleme, mit tollen Kampfgeist knüpften die Lions nahtlos an das Heimspiel vor einer Woche an und gestalteten das Spiel ausgeglichen. Spielertrainerin Elena Hennig markierte insgesamt vier Dreier, Susanne Leonhardt war aus der Distanz dreimal erfolgreich. Im Kader stand mit Ekaterina Tolok auch wieder die ältere Schwester von Elena Hennig. Den Vorteil zur Halbzeit mit 34:30 für den TSV brachte erst ein Glückswurf (Buzzer-Beater) in der letzten Sekunde.

Das dritte Viertel gehörte den Wasserburgerinnen, mit drei Dreiern und einer guten Verteidigung konnten sie auf 63:48 davon ziehen. Zu einer Vorentscheidung reichte das aber nicht. Die Lions gaben nicht auf und kämpften sich vier Minuten vor Schluss bis auf fünf Punkte heran. Doch dann schien das Team vom Pech verfolgt. Mit Verletzungen schieden kurz nacheinander Carolin Nobis und Stefanie Richter aus, Ines Herschel hatte es schon kurz nach der Halbzeit erwischt. Der Spielfluss ging bei der HSG somit verloren. Wasserburg blieb souverän und gewann die Partie letztlich viel zu hoch mit 91:72.

„Wir haben den Tabellenführer mehr als nur in Verlegenheit gebracht und hätten dieses Spiel eigentlich gewinnen müssen“, sagte Mittweidas Teamleiter Jörg Hennig. „Diese Partie wird uns aber speziell in unseren Heimspielen den Kick geben, dass wir uns noch lange nicht geschlagen geben. Alle Zuschauer in der gut gefüllten Wasserburger Sportalle waren sich einig, dass es keine Unterschiede zwischen dem Ersten und dem Achten gab. Die Zuschauer waren wie immer fachkundig und fair.“

16.02.2009, Falk Bernhardt

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