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News - 1. Herren - Spielbericht

HSG MITTWEIDA vs. SV MOTOR SÖRNEWITZ (104:60)

HSG Mittweida macht gegen SV Motor Sörnewitz die 100 voll

„Hauptsache gewonnen“ hieß das Fazit, nachdem die HSG Mittweida den SV Motor Sörnewitz mit 104:60 (37:27) besiegt hatte.

Von Basketball als Mannschaftsportart war die Partie am Sonntagnachmittag in der Sporthalle „Am Schwanenteich“ weit entfernt, dennoch gab es für die Zuschauer wegen etlicher recht spektakulärer Einzelaktionen viel zu bestaunen. „Hauptsache gewonnen“, war auch das Fazit von Trainer Martin Trinks, nachdem seine Männer der HSG Mittweida den SV Motor Sörnewitz mit 104:60 (37:27) besiegt hatten. Zufrieden konnte und wollte Trinks mit dem Spiel seiner Mannschaft trotz des klaren Sieges nicht sein. Zu viele Fehler und zu wenig Kombinationsspiel sind sicher auch der zuletzt schwachen Trainingsbeteiligung geschuldet. Mittweida bleibt souverän der Tabellenführer der Landesliga, doch die schwerer Gegner kommen nun alle noch. Mittweida verzichtete gestern auf die Zonenverteidigung, versuchte Sörnewitz Mann gegen Mann zu stoppen. Das 17:10 nach dem ersten Viertel sprach für den Erfolg dieser Maßnahme, das 37:27 zur Pause zeigte aber auch auf, das im Angriff nicht wirklich viel zusammenlief. Nach der Pause fanden die Würfe zunehmend besser ihr Ziel, und die Gastgeber setzten sich mehr und mehr ab. Schön anzuschauen waren aber vor allem die Einzelaktionen, wobei so gut wie jeder Spieler zu seinem persönlichen Glücksmoment kam. Tom Andrä, mit 21 Punkten auch bester Werfer, zeigte gleich zwei Dunks, das „stopfen“ des Balls in den Korb mit Ringberührung. Sascha Poppitz tunnelte seine Gegenspieler, Steffen Kandler verhinderte mit einem Block einen schon fast sicheren Korb der Gäste und Kai-Uwe Kaden traf drei seiner insgesamt vier Dreier in Serie. Sörnewitz, ohnehin nur mit sieben Akteuren angereist, hatte in der zweiten Hälfte aber auch nicht mehr viel entgegen zu setzen. Die Gäste vergaben ihre Freiwürfe und wenigen Chancen oft kläglich. Allerdings machte es die HSG streckenweise auch nicht viel besser. Viele Punkte gelangen so erst im Nachsetzen. Symptomatisch dafür auch der lange Kampf um von 98 auf die magischen 100 Punkte zu kommen: Drei Freiwürfe und vier Wurfversuche aus dem Feld scheiterten, bevor Nils Dietrich mit einem Dreier endlich die Merke knackte. Die Zuschauer konnten sich zumindest über den Unterhaltungswert dieser Partie nicht beklagen.

Spielerstatistiken

Name Punkte Dreier Freiwürfe Fouls
ANDRÄ, Tom 21 1 2 / 4 2
KADEN, Kai-Uwe 14 4 0 / 0 0
KANDLER, Steffen 4 0 0 / 0 2
REISING, Sebastian 3 0 1 / 2 5
SÜCHTING, Lars 3 1 0 / 0 1
Dietrich, Nils 16 1 7 / 10 2
Fröhner, Robert 11 1 2 / 6 0
Georgi, Daniel 14 0 5 / 6 4
Köhler, Jens 8 0 2 / 2 5
Krumbiegel, Dominik 6 0 2 / 2 1
Kuko, Sanjin 4 0 0 / 0 3
Poppitz, Sascha 0 0 0 / 0 3
Gesamt 104 8 21 / 32 28

22.02.2009, Falk Bernhardt

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