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News - 1. Herren - Spielbericht

HSG MITTWEIDA vs. TSV 1848 FLÖHA (82:79)

Meistertitel in der Landesliga Sachsen

Nach dem Aufstieg zurück in die Oberliga haben die Basketball-Männer der HSG Mittweida vor heimischem Publikum einen Spieltag vor Saisonschluss auch den Meistertitel in der Landesliga Sachsen Sieg gegen den TSV 1848 Flöha perfekt gemacht.

Nach dem schon sicheren Aufstieg zurück in die Oberliga haben die Basketball-Männer der HSG Mittweida vor heimischem Publikum in der Halle „Am Schwanenteich“ bereits einen Spieltag vor Saisonschluss auch den Meistertitel in der Landesliga Sachsen perfekt gemacht. Doch der Sieg gegen den TSV 1848 Flöha war hart erkämpft, was auch das Ergebnis von 82:79 (38:40) zeigt. In zwei Wochen in Kamenz kann sich die HSG-Vertretung im finalen Spiel nun auch eine Niederlage leisten. Entsprechend gelöst bedankten sich die großen Jungs der HSG am Samstag bei ihren Fans, hinter ihn lagen auch gut 90 Minuten voller Anspannung und Kampf. Flöha erwies sich nach einer kleinen Siegesserie auch von Beginn an als schwerer Gegner. Bei Mittweida fehlten zwar kaum Stammspieler, jedoch die ordnende Hand eines Trainers. Martin Trinks war verhindert, seine Aufgaben übernahm Spieler Jens Köhler, unterstützt vom ehemaligen Kapitän Kai-Uwe Kaden. Sie konnten ihre Mitspieler zwar gut motivieren, klare Ansagen zu Taktik oder möglichen neuen Spielzügen waren in den Auszeiten aber eher die Ausnahme. So blieb zunächst vieles Stückwerk, Einzelaktionen bestimmten das Geschehen, zudem fanden auch viel zu wenige Würfe ihr Ziel, selbst Korbleger wurden vergeben. Flöha lag nach dem ersten Viertel verdient mit 19:15 in Führung. Danach zogen die Gäste sogar mit zehn Punkten davon. Doch nun zeigte sich, wie schnell im Basketball so eine Führung aufgeholt werden kann: Mittweida brauchte in einer starken Phase keine zwei Minuten um auszugleichen. Dennoch lag man zur Halbzeit mit 38:40 knapp zurück. Auch im dritten Viertel wechselte die Führung mehrmals, doch kein Team konnte sich mit mehr als drei Punkten absetzen, und vor den letzen Minuten lagen die Gastgeber wieder mit 57:59 zurück. Mit Distanzwürfen blieb Mittweida im Spiel, neben Kaden trafen auch Fröhner und Lechtschewski an diesem Tag jeweils zwei Dreier. Die Akzente setzen nun vor allem Kaden, dem man in jeder Minute die Entschlossenheit ansah und der an diesem Tag bärenstarke Jens Köhler, der immer wieder energisch unter dem Korb nachsetzte und mit 17 Punkten auch bester Werfer war. Auf Flöhaer Seite war erwartungsgemäß Mario Nagler der beste Korbjäger. Zwei Minuten vor Schluss blockte er sehenswert einen Wurf von Kaden, um dann im Gegenzug den Ball in den Korb zu stopfen. Zwar gab es von seinen Leuten viel Beifall für diesen Dunking, doch wachgerüttelt wurde davon Mittweida. Vor allem Lechtschewski behielt nun die Ruhe und Übersicht, Flöha dagegen vergab den noch möglichen Ausgleich kläglich.

Spielerstatistiken

Name Punkte Dreier Freiwürfe Fouls
Fröhner, Robert 15 2 3 / 3 3
Georgi, Daniel 3 0 1 / 2 3
Jucht, Andreas 4 0 0 / 0 3
Kaden, Kai-Uwe 15 2 3 / 8 3
Kandler, Steffen 6 0 2 / 2 3
Köhler, Jens 17 0 3 / 5 2
Krumbiegel, Dominik 3 1 0 / 0 2
Lechtschewski, Martin 10 2 2 / 2 2
Reising, Sebastian 5 0 1 / 4 3
Süchting, Lars 4 0 2 / 4 3
Gesamt 82 7 17 / 30 27

05.04.2009, Falk Bernhardt

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