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News - 1. Herren - Spielbericht

BC DRESDEN vs. HSG MITTWEIDA (20:0)

Die Namenlosen haben umsonst gekämpft

Mittweida war mit einer Niederlage beim BC Dresden in die Oberliga-Saison gestartet, doch gegen den haushohen Favoriten hatte man sich trotz Personalsorgen gut verkauft. Nun hat die HSG wegen zuvor nicht gemeldeter Spieler eine Wertung am „Grünen Tisch“ gegen sich bekommen.

Nach dem geglückten und souveränen Wiederaufstieg in die Basketball-Oberliga Sachsen haben die Männer der HSG Mittweida beim BC Dresden das Auftaktspiel verloren. Die Gastgeber gewannen dabei mit einem deutlichen 90:70 (45:24) aber keinesfalls überraschend.

Dresden hatte etliche Akteure mit Regionalliga-Erfahrung in seinen Reihen, die HSG konnte dagegen überhaupt nur neun Spieler aufbieten, darunter auch einige aus dem Jugendbereich. „Die waren schon völlig überlegen, das muss man anerkennen, aber unsere Neuzugänge haben sich schon ganz gut integriert“, sagte HSG-Spieler Lars Süchting. „Bei uns fehlten schon einige erfahrene Leute.“ Nach dem ersten Viertel lag Dresden mit 22:15 in Front, doch schon zur Halbzeit war eine Vorentscheidung gefallen. Die HSG konnte bis zum Ende den Rückstand aber in Grenzen halten, das letzte Viertel sogar knapp für sich entscheiden. Zudem punkteten alle eingesetzten Mittweidaer.

„Wir haben deutlich gesehen, woran wir noch arbeiten müssen“, erklärte Susanne Leonhardt, die im Sommer das Traineramt von Martin Trinks übernommen hatte. „So war die Partie jetzt nicht die große Enttäuschung und zumindest sehr aufschlussreich, was den Aufbau und die Spielzüge angeht“.

Die junge Trainerin Susanne Leonhardt, bei den HSG-Damen auch selbst im Kader, konnte zumindest wichtige Erkenntnisse sammeln, um das Zusammenspiel ihrer Jungs zu verbessern. „Mein Ziel ist es schon, in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen“, erklärt Stefan Mehnert, der bisher im zweiten Team zum Einsatz kam und nun in der Oberliga aushelfen soll. Der 22-Jährige kommt aus der Delitzscher Gegend und gehört seit zweieinhalb Jahren zur HSG. Mit Tobias Georgi hat nun der jüngere Bruder von Center Daniel Georgi den Weg nach Mittweida gefunden. „Beim Beachbasketball war ich schon mehrfach dabei, und die Mannschaft kenne ich auch schon länger, das ist ’ne gute Truppe“, sagt der 21-Jährige, der hier an der Hochschule für Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben ist. „Das Studium war schon der Hauptgrund für den Wechsel. Aber im Landesliga-Team in Chemnitz habe ich mich auch nicht mehr wohlgefühlt, bei der HSG ist das schon ein anderes Mannschaftsgefüge.“

21.09.2009, Falk Bernhardt

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