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News - 1. Herren - Spielbericht

HSG MITTWEIDA vs. MSV BAUTZEN 04 (85:68)

Herren starten mit Heimspielerfolg in die neue Saison

Die Männer der HSG Mittweida sind mit einem verdienten, wenn auch nicht überzeugenden Sieg in die Basketball-Oberliga gestartet. In der Sporthalle „Am Schwanenteich“ wurde gestern der Aufsteiger MSV Bautzen mit 85:68 (36:29) bezwungen. Was souverän klingt, war jedoch ein über weite Strecken fast ausgeglichenes Duell.

Mittweida begann sehr nervös, zudem schien die frühe Anwurfzeit um 10 Uhr den Spielern Probleme zu bereiten, so richtig wach war zu Beginn kein Akteur. Die Folge waren viele Ballverluste und der damit verbundene Rückstand von 15:21 nach dem ersten Viertel. Doch Trainerin Susann Leonhardt hat in dieser Saison nach dem Rückzug der zweiten HSG-Mannschaft einen größeren Kader zur Verfügung, kann also fast nach Belieben durchwechseln. Mehr und mehr bewies sie dabei ein glückliches Händchen, bis zur Pause drehte die HSG das Spiel, ging mit 36:29 verdient in Führung.

Nach dem Seitenwechsel lief auf beiden Seiten kaum was zusammen. Mittweida brachte fast vier Minuten um mit wenigstem einem Freiwurf zu punkten. Zudem machten die Bautzener Fans in der Halle ordentlich Lärm, bei den Gastgebern hielt die eigene Bank dagegen, auf der auch die restlichen Spieler des Kaders saßen.

Nils Dietrich und Robert Fröhner weckten ihr Team dann mit tollen Einzelaktionen auf. Fröhner war mit insgesamt 27 Punkten der überragende Akteur. Davon angestachelt wurde in der Folgezeit Andreas Jucht zum Punktelieferanten, der Center setzte sich nicht nur unter dem Korb durch, sondern hatte auch aus der Distanz ein glückliches Händchen, drei Dreier waren es insgesamt. Im Aufbau leistete sich die HSG aber zu viele Fehler, sodass es vor dem letzten Viertel nur 53:44 stand.

Der Vorsprung wurde zunächst auf zwölf Punkte ausgebaut, dann aber wieder leichtfertig verspielt. Bautzen kam nochmals auf fünf Zähler heran, Mittweida leistete sich zu allem Überfluss auch noch ein technisches Foul. Doch die Gastgeber waren in der Schlussphase einfach hellwach, zudem auch viel ausgeglichener besetzt. Der MSV versuchte 90 Sekunden vor dem Ende mit frühen Fouls nochmals heranzukommen – vergebens. Der letzte Dreier von Jucht war der würdige Schlusspunkt einer Partie mit Licht und Schatten, aber vielen guten Ansätzen und toller Moral.

21.09.2010, Falk Bernhardt

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