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News - 1. Herren - Spielbericht

HSG MITTWEIDA vs. BC OTTENDORF-OKRILLA (45:85)

HSG geht gegen den BC Ottendorf-Okrilla unter

In der Oberliga haben die Mittweidaer Basketballer am Sonntag beim 45:85 im Nachholspiel die neunte Saisonniederlage kassiert.

Diese Niederlage hat wehgetan. Die Basketballer der HSG Mittweida waren am Sonntag beim 45:85 (19:35) gegen den BC Ottendorf-Okrilla chancenlos, und sie haben dafür keine richtige Erklärung. „Wir haben Kreisliga gespielt, die waren Klassen besser“, gestand Mittweidas Kapitän Tom Andrä, mit elf Punkten noch bester Werfer, ein. Der Gegner, im Vorjahr Tabellendritter, galt zwar als Favorit, aber dass der HSG an diesem Tag überhaupt nichts gelingen wollte, war schon eine Überraschung. Dabei sah es zum Auftakt zumindest auf der Anzeigetafel richtig gut aus. Mit 14:13 führte die HSG nach dem ersten Viertel, bis zur Halbzeit konnten die Gastgeber aber nur noch magere fünf Zähler nachlegen. „Aber auch diese 16 Punkte Rückstand haben uns eigentlich nicht aufgeben lassen“, versicherte Andrä nach der Partie. Das 34:55 vor dem Schlussabschnitt war aus Mittweidaer Sicht jedoch noch nicht der Tiefpunkt im ungleichen Duell. Die HSG versuchte weiterhin, zu kombinieren, traf aber so gut wie nichts. Selbst einfache Korbleger missglückten gleich reihenweise. Der Wille war den Mittweidaern wahrlich nicht abzusprechen, und selbst bei 30 Körben im Hintertreffen riskierte Maik Baumgartl noch Kopf und Kragen, um einen Ball im Spiel zu halten. Artig bedankten sich die Spieler noch bei den treuen Fans, die tapfer aushielten und für die wenigen gelungen Aktionen auch Beifall spendeten. Es war nach dem Abpfiff aber still auf der Mittweidaer Bank, fast regungslos saß die halbe Mannschaft da, den Blick nach unten gerichtet. So muss die HSG nun auch wieder auf die Tabelle schauen, hat nach der neunten Saisonpleite den Klassenerhalt noch nicht sicher. „In der ersten Hälfte hat bei uns wirklich die Einstellung gefehlt“, mahnte Trainerin Susanne Leonhardt. „Wir haben das Spiel zunächst sehr enggemacht, uns teilweise gegenseitig im Weg gestanden. So war oft die komplette Zone zu. Der Gegner hat unsere Fehler dann auch gesehen und gnadenlos ausgenutzt. Bei uns hat eigentlich nichts richtig funktioniert.“ Das sei gerade gegen Ottendorf-Okrilla oft der Fall gewesen, musste Leonhardt die Statistik bemühen. Sie blickt aber nicht pessimistisch in die Zukunft: „Abhaken und weitermachen.“ Am Samstag muss Mittweida beim USC Leipzig, dem Tabellenvorletzten, nun aber gewinnen.

Mittweida: Andrä (11), Baumgartl (7), Dietrich (8), Fröhner (2), Jucht (4), Kaden (2), Kandler (3), Köhler (8)

14.02.2011, Falk Bernhardt

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