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News - 1. Herren - Spielbericht

USC LEIPZIG III vs. HSG MITTWEIDA (75:57)

Mini-Kader reicht nicht für Auswärtssieg

In der Basketball-Oberliga hat der USC Leipzig die mit nur sechs Spielern angereiste HSG Mittweida mit 75:57 (34:29) besiegt. „Was die Einstellung betrifft, haben meine Jungs hier wirklich einen guten Job gemacht“, sagte aber Trainerin Susanne Leonhardt.

Nach der deutlichen Heimschlappe gegen Ottendorf-Okrilla haben die Männer der HSG Mittweida in der Basketball-Oberliga am Samstag auch beim USC Leipzig verloren. Doch im Gegensatz zur Vorwoche hält sich der Ärger nun in Grenzen, im Gegenteil. Trainerin Susanne Leonhardt musste nach der Partie nicht in enttäuschte Gesichter blicken, war auch selbst recht zufrieden: „Wir haben uns hier mit diesem Mini-Kader echt gut geschlagen, es lief besser als gedacht. Wir haben Leipzig überrascht und sogar richtig ärgern können.“ Sechs Absagen ihrer Spieler hatte die Trainerin vor der Partie hinnehmen müssen, zum Anpfiff hatte sie wirklich nur fünf Leute zur Verfügung. Aber die legten gleich richtig los, gingen mit 5:0 in Führung. Die Gastgeber ließen sich aber nicht verunsichern, mit zehn Spielern hatten sie auch genügend Wechselmöglichkeiten, brachten das erste Viertel mit 17:9 nach Hause. Für Mittweida kam nun noch Sanjin Kuko als sechster Akteur in Leipzig an und ins Spiel. Und mit dieser einen Wechselmöglichkeit verbesserte sich auch gleich das Angriffsspiel der Mittweidaer. Man behielt die Ruhe und Geduld, wurde unter dem Korb nicht hektisch sondern fand fast immer den freien Mann. Dies war meist Andreas Jucht, der vor allem aus dem Halbfeld punktete, mit 17 Zählern bester Werfer an diesem Tag wurde. Bis zum Halbzeit verkürzte die HSG den Rückstand auf fünf Punkte. Aber die Pause reichte leider nicht, um sich richtig zu erholen. Für eine weitere Aufholjagd fehlten die Kräfte. Zu allem Überfluss zog sich der bereits angeschlagen in die Partie gegangene Kai-Uwe Kaden eine Zerrung zu, ein ordentlich Ballvortrag war kaum noch möglich. Beim 58:36 vor dem letzten Viertel war die Partie praktisch schon entschieden. Leipzig spürte genau, dass der HSG mit Minimalbesetzung an diesem Tag einfach die Luft fehlte. Der USC brachte den Heimsieg locker über die Zeit. „Was die Einstellung betrifft, haben meine Jungs hier wirklich einen guten Job gemacht“, lobte Leonhardt den Willen ihrer Mannschaft. „Etliche Spielzüge waren richtig gut gelungen, auch über die Verteidigung kann ich nicht meckern.“ Ernsthafte Sorgen zum Klassenerhalt macht sie sich nicht: „Wenn wieder alle da sind, sollte ein Abstieg kein Thema sein. Jetzt kommen noch Mannschaften, die wir schlagen können.“

Mittweida: Andrä (9), Jucht (17), Kaden (9), Kandler (10), Köhler (9), Kuko (3)

21.02.2011, Falk Bernhardt

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